Die moderne Musikproduktion

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Früher produzierte man Musik in analogen Tonstudios. Diese waren mit einem mehrspurigen Tonbandgerät ausgestattet sowie mit Mischpulten, Mikrofonen und anderen Geräten. Vielfach wurde die Musik live eingespielt und später abgemischt. Heute werden Instrumente durch elektronische Instrumente ersetzt und das Mixing erfolgt am Computer.

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Ablauf einer Musikaufnahme

Es gibt digital mehrere Möglichkeiten, Musik zu produzieren. In den meisten Fällen spielt man ein Musikstück zuerst ein. Der Gesang und die Grundbegleitung nimmt man digital auf. Danach erfolgt die eigentliche Produktion in Form des Arrangements. Dabei werden verschiedene Musikinstrumente elektronisch hinzugefügt. Wichtig beim Einspielen der Musik ist der Takt. Ein Solostück mit Gitarre und Gesang wird zuerst taktmäßig mit dem richtigen Gitarrenrhythmus aufgenommen. Danach erfolgt der Gesang, um den Ablauf des Musikstücks darzustellen. Die meisten Musikstücke gliedern sich in einzelne Strophen sowie in einen Chorus. Dazu kommen ein Interlude, ein Vorspiel sowie die Schlussakkorde oder ein Fade-out.

Danach werden alle Instrumente aufeinander abgestimmt. Das heißt, man regelt mithilfe eines Mixers beispielsweise Lautstärke und Klangfarbe. Das macht man so lange, bis alle Töne stimmen und ein harmonisches Klangbild ergeben.

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Vor- und Nachteile

Im Gegensatz zur analogen Musikproduktion gibt es bei der digitalen Aufnahme kein Bandrauschen. Tonköpfe müssen nicht entmagnetisiert werden wie in früheren Zeiten. Die Aufnahme von tiefen Bässen war bei der analogen Technik oft ein Problem. Vor allem die letzten Titel einer LP sollten keine Tiefbässe haben. Auf einer Schallplatte waren die Rillen ziemlich eng beieinander und bei tiefen Bässen konnte die Nadel leicht aus der Spur springen. Das ist digital nicht mehr möglich. Der Schnitt wurde analog mit Klebeband und Schere durchgeführt. Dabei kam es oft zu Sprüngen in der Tonaufnahme. Heute ist das mithilfe der digitalen Schnitttechnik kein Thema mehr.

Allerdings empfinden manche Menschen die analoge Musik als angenehmer. Das kommt durch den sogenannten Sättigungseffekt zustande. Dieser tritt bei analogen Aufnahmen ein. Dabei entstehen Obertöne, die harmonisch klingen. Die digitale Musikproduktion ist jedenfalls im Vergleich zur analogen Produktion mit viel weniger Equipment und einem geringeren Arbeitsaufwand verbunden. Was letztendlich besser gefällt, ist Geschmackssache.